Digitalisierung

Unser heutiges Zeitalter ist durch Digitalisierung, Automatisierung und durch moderne Kommunikationstechnologie sehr geprägt. Digitalisierung spielt in verschiedenen Bereichen des Lebens wie Arbeit, Business, Einkaufen, Unterhaltung, Bildung, Bewerbungsprozesse, Reisen, Sport und beim Pflegen der Beziehungen eine entscheidende Rolle. Es gibt viele Vor- und Nachteile, die die Digitalisierung mit sich bringt. In folgenden werden einige dieser Auswirkungen erläutert.

Durch die Digitalisierung kann man heutzutage mehr als 10 Orte pro Tag digital besuchen. Es gibt verschiedene Chats, Foren, Blogs und Apps, die man täglich gezielt besucht, und andere, die man vermeidet, entweder weil sie illegal oder einfach für einen nicht Interessant sind. Schon wenn man am Morgen aufsteht, checkt man als erstes die Whatsapp Nachrichten, E-mails, Snapchat, Instagram und Facebook um auf den neuesten Stand zu sein. Ein kurzer Blick auf dieWetter-App und schon kann man sich mit Spotify-Musik im Hintergrund vorbereiten. Mit der SBB-App wird noch überprüft ob auf der Hinreise irgendwelche Probleme zu erwarten sind. Kaum an der Uni angekommen verwendet man unzählige Apps und Software auf dem PC. Die Vorlesungen können durch das Netz der Universität heruntergeladen werden und einige verfügen sogar über einen Podcast, sodass die Studierenden nicht unbedingt im Vorlesungsraum sein müssen. Es ist heute nicht mehr notwendig, dass man physisch an einem Ort anwesend ist. Man kann durch die “neuen” Technologien virtuell überall in der Welt sein, ohne sich wirklich zu bewegen.

Der Fortschritt der Technologie hat sogar die Zeitunabhängige Erledigung verschiedener Funktionen ermöglicht. Diese Verminderung der Bedeutung von räumlichen und zeitlichen Abhängigkeiten ist vor allem für den Wirtschaftswachstum sowie auch für die Forschung sehr wichtig.

Der Zugang zu Wissen und Informationen ist einfach für alle Personen, welche die notwendigen Geräte besitzen. Eine mögliche Begrenzung der Digitalisierung könnte sein, dass nicht alle Menschen Zugang zur digitalen Welt haben. Um diese beitreten zu können, braucht man ein physisches Gerät, wie beispielsweise einen Personal Computer oder ein Smartphone, und eine Verbindung zum Internet-Netz. In verschiedene Entwicklungsländer ist dies noch keine Selbstverständlichkeit wie in den Industrieländern. Trotz dieser Beschränkung sind viele wissenschaftliche Artikel, Berichte und Videomaterialien für eine grosse Anzahl an Personen innerhalb von wenigen Minuten zugänglich. Auch die Aktualität verschiedensten Ereignisse kann durch Live-Streams der News-Agenturen verfolgt werden, und man kann fast gleichzeitig wissen, was auf der anderen Seite der Welt geschehen ist.

Wie fast immer gibt es auch eine Kehrseite. Heutzutage ist der Umgang mit Privatsphären sehr kritisch. Es gibt unglaublich viele Datenbanken, Unternehmen aber auch Staaten, die ständig Informationen über Personen sammeln. Es ist aber nicht immer klar, für welche Zwecke diese Daten verwendet werden. Natürlich kann man einige Einstellungen vornehmen, um sich zu schützen, aber es gibt immer wieder neue Wege, über eine Person Daten zu sammeln. Darunter leidet die Privatsphäre sehr. Zum Teil ist man auch selbst verantwortlich für das, was man postet, denn wenn es einmal veröffentlicht ist, wird es sehr schwierig seine Spuren rückgängig zu machen.

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